Ganz England trauert, nachdem bekannt wurde, dass Benson, der vielleicht berühmteste Karpfen des Landes tot ist.
Seit 1995 schwamm Benson im Kingfisher Lake in der Grafschaft Cambridgeshire umher und hat viele Angler in seinen Bann gezogen.
Mindestens 63 Mal soll er gefangen worden sein und wog fast 30 Kilogramm.
Der Fisch habe "Celebrity-Status" gehabt und sei der "Fisch des Volkes" gewesen, übrigens mit "wunderschönen Schuppen", so die Beschreibung von Tony Bridgefoot, dem Besitzer des Angelgebiets Bluebell Lakes. Dem englischen Rundfunk BBC sagte er: "Jeder hat den Karpfen ins Herz geschlossen. Und wenn Du genug Glück hattest, ihn zu fangen, dann war klar, was für eine wunderbare Kreatur er war."
Faszinierend ist auch die Tatsache, dass die englische Zeitung "Times" Benson auf eine ganz besondere Weise die letzte Ehre erwies. Es war die Titelstory der heutigen Ausgabe.
Derweil herrscht aber noch Unklarheit über die Todesursache.
Gerüchten Zufolge starb Benson vermutlich an ungekochten Nüssen, die für Fische giftig sind. Nun wird gerätselt: eine Dummheit unvernünftiger Angler oder ein bewusstes Attentat?
Nun ist der Ruhm des Karpfens und seines Heimatgewässers Geschichte: Der "King of Common Carps" liegt auf Eis und wartet darauf, präpariert und ausgestellt zu werden. |