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Google Earth features für GPS-Nutzer
Betaversion 5.0 ermöglicht Datentransfer

Nicht wenige von Euch möchten es nicht mehr missen!
Die Rede ist von Google Earth, dem virtuellen Globus für den heimischen PC.
Die neue (beta) Version der unentgeltlichen Software von Google Inc. ermöglicht nun auch den Import von GPS-Geräten (Global Positioning System), wie beispielsweise abgespeicherte Wegpunkte und Trackdaten einer Angelsession.

Diese Funktion stand bislang nur Nutzern der kostenpflichtigen Google Earth Plus, Google Earth Pro und Google Earth EC Software zur Verfügung. In der neuen (5.0.11337.1968) Version der Applikation, ist dieses Feature jedoch auch für die Nutzer der kostenlosen Version frei.

Über den Reiter Tools > GPS öffnet sich ein zusätzliches Importfenster unter der Ihr Eure abgespeicherten Daten direkt auf den Bildschirm holen könnt, um diese gezielt auszuwerten und zu bearbeiten. So lassen sich die Hot-Spots eines Gewässers sammeln und verwalten, oder man baut sich seine ganz persönliche Gewässerdatenbank auf. Auf dem Bildschirm ergeben die Daten nicht selten eine ganz neue Bedeutung.



Diese Funktion unterstützen, laut Google, die meisten GPS-Geräte von Garmin und Magellan, wobei möglicherweise auch andere Geräte funktionieren können (ohne Gewähr). So lohnt sich auch der Test für alle Nutzer der im Angelsektor stark verbreiteten iFinder.
Falls der Import nicht direkt funktioniert, könnt Ihr auch versuchen eure Daten als .gpx- oder .loc-Datei auf den PC zu importieren und dann in Google Earth zu öffnen (Datei > Öffnen).
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die GPS-Daten über die freeware GPSBabel+ zu importieren. Mit Hilfe dieser kostenlosen Software lassen sich GPS-Datenformate spielend einfach untereinander konvertieren. Die in das KML-Format (Keyhole Markup Language) konvertierten Daten lassen sich dann einfach in Google Earth öffnen.

So ist es auch möglich seine am PC erstellten Punkte, Routen oder ganze Ordner auf das GPS zu ziehen.
Dazu wählt man seine gespeicherte KML-Datei in GPSBabel als Eingangsdatei, gibt den entsprechenden Typ an (Keyhole Markup Language), wählt bei Output sein GPS-Typ und Port (z.B. USB), und fertig!

Tags: Best Practice Beta Garmin Google Earth GPS iFinder Koordinaten Magellan
Björn am 06.04.2009 um 06:22:06 Uhr 1 Kommentar Trackback erstellen
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